Rainer Geerken - Hypnose Hamburg

Informationen zur Hypnose und Hypnotherapie

Hypnose ist eines der ältesten Verfahren in Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie. Die ersten Schilderungen von hypnoseähnlichen Verfahren gehen auf das 2. Jahrtausend vor Chr. zurück.


Während der verschiedenen Epochen der Hypnose wurden die reichhaltigen Möglichkeiten unterschiedlich eingesetzt, z.B. in Meditationspraktiken in Indien, zur lokalen Betäubung bei Operationen (19.Jh.) und in der reduzierten Form als Autogenes Training (1929).

Seit etwa 1950 gewinnt die Hypnose zunehmend an klinischer Bedeutung, indem sie bei Verhaltensproblemen, Neurosen und psychosomatischen Erkrankungen und in der Medizin erfolgreich angewendet wird.

Milton H. Erickson
Milton H. Erickson

Einen wesentlichen Anteil hieran hatte der amerikanische Psychotherapeut Milton H. Erickson (1901-1980), der eine große Vielfalt von hypnotischen und damit verknüpften allgemeinen psychotherapeutischen Vorgehensweisen in den unterschiedlichsten klinischen Bereichen, wie z.B. Ängsten, Selbstwertproblematiken, Psychosomatik und Schmerz, einführte.

Einige wichtige Prinzipien in der Hypnotherapie sind:

  • Jeder Mensch ist ein Individuum
  • Eingehen auf das Anliegen der Patienten 
  • Würdigung der Ideen, Ansichten der Patienten 
  • Erarbeiten eines Zieles  
  • Orientierung auf die Selbstheilungskräfte der Patienten

Ein zentrales Hilfsmittel in der Hypnotherapie ist die Herbeiführung einer Trance. Unter Trance verstehen wir eine besondere Art fokussierter Aufmerksamkeit, die jeder auf die eine oder andere Art und Weise aus dem Alltag kennt. Einige kennen diesen Zustand, wenn sie ein spannendes Buch lesen oder einen Film verfolgen und für andere nicht mehr gleich ansprechbar sind.

Trance ist also ein Alltagsphänomen, das jeder Mensch kennt und psychotherapeutisch genutzt werden kann. In der Trance können Gefühle, wie erlebte Verletzungen, mit eigenen Stärken und Fähigkeiten neu verknüpft werden; damit entsteht eine Grundlage für Veränderung.